In Leichter Sprache

Was ist das Babler Derangement Syndrom?

Andreas Babler ist ein Politiker.
Er ist der Chef von der SPÖ.
Das ist eine Partei in Österreich.

Viele Zeitungen schreiben schlecht über ihn.
Besonders die großen Zeitungen.
Das nennen wir: Das Babler Derangement Syndrom.

Warum schreiben Zeitungen schlecht über Babler?

Es geht um Geld.
Die Regierung gibt Zeitungen viel Geld.
Für Werbung.
Das waren früher 400 Millionen Euro im Jahr.

Babler will das ändern.
Er sagt: Nur gute Zeitungen sollen Geld bekommen.
Eine unabhängige Gruppe soll entscheiden.
Nicht mehr die Politiker.

Die großen Zeitungen haben Angst.
Sie könnten weniger Geld bekommen.
Deshalb schreiben sie schlecht über Babler.

Was will Babler?

Babler will:

  • Reiche Menschen sollen mehr Steuern zahlen
  • Menschen sollen weniger arbeiten müssen
  • Wohnungen sollen billiger werden
  • Zeitungen sollen besser werden

Das sind normale Ideen.
Früher haben viele das gefordert.
Heute nennen es manche "radikal".
Das heißt: zu extrem.

Was ist das Problem?

Die Zeitungen reden nur über Babler als Person.
Sie sagen:

  • Er spricht schlecht Englisch
  • Er ist kein guter Chef
  • Die SPÖ mag ihn nicht

Die Zeitungen reden nicht über seine Ideen.
Das ist Absicht.
So müssen sie nicht über wichtige Themen reden.

Was bedeutet das?

Wenn alle über eine Person reden,
reden sie nicht über Probleme.
Sie reden nicht über:

  • Warum sind manche Menschen sehr reich?
  • Warum sind Wohnungen so teuer?
  • Warum müssen wir so viel arbeiten?

Das ist ein Trick.
So bleibt alles beim Alten.

Das Wichtigste

Das Babler Derangement Syndrom zeigt:
Manche haben Angst vor Veränderung.
Sie wollen, dass alles so bleibt.
Deshalb greifen sie Menschen an, die etwas ändern wollen.

Das ist nicht fair.
Wir sollten über Ideen reden.
Nicht nur über Personen.